Konflikt- und Traumatherapie – KTT

Jeder Mensch "sammelt" im Laufe seines Lebens kleine und leider

auch größere Traumata. Oft werden diese dann im Strom des Lebens "notwendigerweise" verdrängt und es werden Strategien entwickelt,

um mit Ängsten und Konflikten zurecht zu kommen.

Peter Levine beschreibt es so, dass beispielsweise bei einem Unfall,

bei dem ein Patient einen seelischen Schock erleidet und dieser dann unweigerlich stark zu zittern beginnt – dies ein Zeichen dafür ist, dass der Körper versucht, die heftige Energie durch das Zittern auszuleiten. Bleibt die Energie stecken oder wird unterdrückt

so können sich dadurch unbewusst seelische und körperliche Blockaden entwickeln.

Trauma ist kein Begriff, der nur ein Unfallgeschehen beschreibt.

Trauma kann Vieles sein, und jeder Mensch kann individuell für sich wahrnehmen, was seine eigenen Konflikte und Traumata sind.

Es gibt auch so etwas wie ein "Entwicklungstrauma". Hierbei geht es nicht um einzelne Ereignisse, sondern dabei kann die Zeit der

Kindheit als insgesamt schwierig erlebt worden sein.

Das Wissen um Konflikte und Traumata greift hier ineinander.

Seelisches Leiden und körperliche Symptome können gemeinsam herausgearbeitet werden.

Bei den Sitzungen hat sich das Anwenden von Augenbewegungen als Anker und gleichzeitig Lösen von entscheidenen Momenten essentiell bewährt.

Rainer Körner hat die Konflikt- und Traumatherapie als großartige Ergänzung zum BioLogischen Heilwissen entwickelt.

Wusste man früher vielleicht welchen Konflikt man haben könnte, so hatte man aber Schwierigkeiten in der Frage "Wie löse ich diesen jetzt?"

Mit diesem Werkzeug lassen sich entscheidende Punkte gezielt auffinden und in achtsamer und Ressourcenorientierter Arbeit integrieren und umschreiben.

2020 habe ich zusätzlich eine Ausbildung zur Dozentin für die KTT absolviert. Langfristig möchte ich dafür dann selbst Seminare geben.

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